Spitzenreiter Wacker in Bad Brambach gefordert

Von Olaf Meinhardt

Fußball-Vogtlandklasse: VFC Adorf beginnt seine Abschiedstour

Plauen.Sowohl an der Tabellenspitze als auch im Kampf gegen den Abstieg trennen die Teams in der Fußball-Vogtlandklasse nur wenige Punkte. Einzig das Schicksal von Vogtlandklassen-Dino VFC Adorf ist nach dessen zehnter Niederlage in Folge besiegelt. Der Klassenerhalt ist zwar rechnerisch noch möglich, der Eindruck der letzten Auftritte gestattet diese Hoffnung aber nicht. Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz 12 beträgt neun Zähler. In den restlichen acht Spielen werden noch 24 vergeben. Nur hat der VFC bisher erst sieben Punkte (im Schnitt 0,39) eingefahren. Sein Heimspiel gegen den TSV Trieb kann man deshalb getrost unter dem Motto „Gut verkaufen bei der Abschiedstournee“ sehen.

Wer aber wird die Adorfer begleiten? Auf dem Papier steht der wieder unter den untersten Strich gerutschte SSV Bad Brambach diesmal vor einer Herkulesaufgabe. Mit Wacker Plauen (elfmal in Folge unbesiegt) gastiert der Spitzenreiter am Wachtberg, der schon in der Hinrunde beim 5:1 wenig Federlesen machte.

Die Heinsdorfer beendeten zuletzt mit einem 4:1 über Bad Brambach ihre Durststrecke von zuvor sechs sieglosen Runden. Ob es nur eine Eintagsfliege war, wird die kommende Aufgabe bei der in der Rückrunde noch ungeschlagenen Oelsnitzer Zweiten zeigen.

Zittern müssen auch noch die Neumarker, die aber nach vier Siegen aus ihren jüngsten sechs Spielen dem sicheren Hafen immer näher kommen. Im Derby beim Reichenbacher FC II treffen sie auf den besten Sturm der Liga (50 Treffer) und auf einen Kontrahenten, der noch beste Chancen auf den Aufstieg hat. Wegen des anschließenden Landesklassen-Krachers der Ersten gegen die Zweite des VfB Auerbach wird die Begegnungen bereits 12.30 Uhr auf dem Kunstrasen am Wasserturm angepfiffen.

Nur durchwachsen gestaltete sich bisher der Rückrundenauftritt von Winterpausenmeister VfB Lengenfeld: ein Sieg, drei Unentschieden, eine Niederlage. Will man an Wacker dranbleiben, müssen volle Erfolge her. Bei der SpVgg Grünbach-Falkenstein werden die Trauben diesmal aber recht hoch hängen. Die Hausherren zeigten sich zuletzt trotz zweier Pflichtspielniederlagen in guter Form: mit zwei Mann weniger (Rote Karten) schrammte die SpVgg bei Wacker (0:1) nur knapp an einen Punkt vorbei. Im Pokalhalbfinale zwang sie am vergangenen Samstag Rekordsieger Syrau bis ins Elfmeterschießen (4:5).

Die größte Anziehungskraft wird in der 19. Runde ein Spiel erfahren, in dem es für beide eigentlich um nicht mehr viel geht. Die Rede ist vom Nachbarschaftsduell zwischen der SG Kürbitz und Bau Weischlitz. Vier Spieljahre kämpfen beide schon zusammen in Vogtlandklasse.

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