Schlagen die Außenseiter zu?

  • Beitrag veröffentlicht:17. März 2023
  • Beitrags-Kategorie:Aktuelles

Von Clemens Zierold

Rein von der tabellarischen Situation gibt es in jedem Spiel der Fußball-Vogtlandliga am Wochenende einen klaren Favoriten. Bis auf zwei Ausnahmen treffen Teams aus der oberen Hälfte auf Mannschaften aus dem Tabellenkeller.

Plauen.Durch die zahlreichen Spielausfälle der vergangenen Wochen ist die Tabelle in der Fußball-Vogtlandliga etwas verzerrt. Dennoch kann man am kommenden Wochenende davon sprechen, dass durch die Bank sieben Außenseiter auf sieben Favoriten treffen. Fünf Spiele finden zwischen Mannschaften der oberen gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte statt. In den zwei restlichen Partien gibt es aber auch klare Vorzeichen. Welchem Team ist es also am ehesten zuzutrauen für eine kleine Überraschung zu sorgen?

Geht man die Spiele durch, findet sich schnell eine Paarung, die für Spannung sorgen könnte, wenn der FSV Treuen als Tabellendritter auf die SG Jößnitz (7.) trifft. Treuen, mit einem knappen Sieg und einer Niederlage gegen Schöneck ins neue Jahr gestartet, dürfte leicht favorisiert sein. Doch die Jößnitzer schweben in dieser Saison etwas unter dem Radar. Das liegt vor allem an einer konstanten Inkonstanz. „Das ist wohl so. Das hängt auch damit zusammen, dass wir nach fünf Spieltagen gefühlt schon 30 Spieler eingesetzt hatte. Es gab, glaube ich, keine zwei Spiele in Folge, in denen wir mit der gleichen Formation aufgelaufen sind“, nennt der Trainer der SG Jößnitz, Daniel Schuster, einen Grund.

Mit Treuen kommt erneut ein dickes Brett, das es zu bohren gilt. „Wir wollen immer gewinnen. Treuen ist eine Mannschaft, die das Spiel mitgestalten möchte. Das liegt uns mehr als ein Team, das sich nur hinten rein stellt“, zeigt sich Daniel Schuster kampflustig.

Das Führungsduo der Vogtlandliga steht vor machbaren Aufgaben. Der Tabellenzweite Schöneck empfängt Kottengrün (12.) und ist klarer Favorit. Ebenso Spitzenreiter SC Syrau, der beim 1. FC Rodewisch antreten muss. Doch der kleine Kunstrasenplatz in Rodewisch birgt dennoch ein Stolperrisiko für den Tabellenführer.

Hinter den beiden entwischten Spitzenmannschaften ist das Feld eng. Vor allem der FC Werda hat mit zwei Nachholspielen gute Karten auf einen Podestplatz. Der Tabellensechste empfängt den VfB Plauen Nord, der auf Platz 13 stehend weit abgeschlagen von einem Nichtabstiegsplatz auf jeden Zähler angewiesen ist. Ob die schlechteste Defensive den treffsichersten Stürmer Manuel Strobel (18 Tore) aufhalten kann, wird sich zeigen.

Noch tiefer im Schlamassel als der VfB Plauen Nord steckt der SV Fronberg Schreiersgrün. Die Lage etwas verbessern könnte ein Heimsieg am Sonntag gegen den SV Concordia Plauen (11.), der mit 17 Punkten noch nicht gänzlich aus dem Abstiegskampf raus ist. Doch gelingt den Plauenern der Auswärtssieg, steuert Concordia sicheres Fahrwasser an.

Eine schwierige Aufgabe hat der FC Fortuna Plauen (5.) vor der Brust, der bei den heimstarken Erlbachern (10.) antreten muss. Außerdem empfängt der BSV Irfersgrün (9.) die SG Rotschau (4.), die mit vier Punkten auf dem vorletzten Platz in der Auswärtstabelle steht.

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