RFC zu Gast bei heimstarken Zwickauern

Von Olaf Meinhardt

Auf den Rekord-Heimsieg in der Fußball-Landesklasse will Reichenbach ein weiteres starkes Spiel folgen lassen. Keine leichte Aufgabe gegen das Topteam von Lok.
Reichenbach.Bestes Heim- gegen bestes Auswärtsteam sowie die stärksten Offensivreihen der Fußball-Landesklasse unter sich: Die kommende Aufgabe des Reichenbacher FC beim ESV Lok Zwickau verdient das Prädikat „Topspiel“. Nach dem vergangenen Schützenfest gegen Neukirchen (7:0/der höchste Heimsieg der Reichenbacher in der Landesklasse im Wasserturmstadion) wollen die Kästner-Jungs auch auf dem Marienthaler Kunstrasen erfolgreich sein.

Der Respekt vor dem kommenden Kontrahenten ist aber groß. Denn Lok zeigte sich in den Vergleichen seit dem Abstieg aus der Landesliga (2018) als recht unbequem beziehungsweise mit engen Ausgängen. Was auch die RFC-Bilanz in dieser Zeitspanne beweist: vier Siege und drei Niederlagen. Nur im Hinspiel lief es recht deutlich, als sich Süß, Schmelzer und Kästner für einen 3:0-Sieg verantwortlich zeigten. Daheim hat die Elf von Silvio Herbst überhaupt noch nicht verloren, während sie in der Fremde unter den Erwartungen (im Schnitt ein Zähler) blieb. In der Vorwoche rutschte Lok Zwickau wieder von Rang 2, weil beim TSV Germania Chemnitz (0:2) nichts zu holen war. Erst zum vierten Mal in dieser Saison blieb der ESV dabei ohne Treffer.

„Die Zwickauer gehören ohne Zweifel zu den Spitzenmannschaften der Landesklasse. Wenn dann der Tabellenführer kommt, werden sie mit Sicherheit alles raushauen und uns ein Bein stellen wollen. Ihre Heimstärke spricht für sich. Mit einem Unentschieden könnten wir deshalb gut leben. Aber das heißt nicht, dass wir uns dort nur einen Punkt ermauern wollen. Das können meine Jungs auch gar nicht. Sie werden auf dem engen Kunstrasen wie immer offensiv ausgerichtet sein. Wenn es am Ende mehr wird, dann um so besser“, blickt Trainer Carlo Kästner voraus.

Wieder planen kann er in Zwickau mit Mittelfeldmann Max Kühn, der nach seiner Fingerverletzung seit dieser Woche wieder im Training steht. Dafür werden Max Kummer und die Langzeitverletzten Niclas Schmelzer und Lukas Klotz fehlen. Hinter Leon Dietzsch steht noch ein Fragezeichen.

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