Plauener lösen ihre Pflichtaufgabe souverän

Von Ilong Göll

Der VFC hat am Samstag sein Oberliga-Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten FSV Wacker Plauen 4:1 (2:0) gewonnen. Der zweite Tabellenplatz war der Lohn.
Plauen.Zwar musste der VFC mit Kevin Walther, Moritz Kretzer und Tom Fischer auf drei Stammspieler verzichten, trotzdem war kein Bruch im Spiel der Plauener zu erkennen. Der VFC entledigte sich seiner Pflichtaufgabe souverän und gewann seine Oberligapartie gegen den Abstiegskandidaten Wacker Nordhausen klar und hochverdient mit 4:1. Damit sind die Plauener Tabellenzweiter, sechs Zähler hinter Spitzenreiter Eilenburg.

Dies lobte auch VFC-Trainer Robert Fischer nach dem Abpfiff: „Ich habe heute ein sehr gutes Spiel meiner Mannschaft gesehen. Wir wollten die Stärken, die Wacker mitbringt, gar nicht zur Geltung kommen lassen. Das ist uns ganz gut gelungen und wurde mit Toren belohnt. Ich glaube, dass man dem Team ein Kompliment machen muss, weil es das umgesetzt hat, was wir uns vorgenommen haben.“

Nach Eckstoß von Limmer war es dann so weit. Gefühlte 20 Spieler tummelten sich im gegnerischen Strafraum, Albert fand die Lücke für die hochverdiente Führung (24.). Nur wenig später patzte Grandner, doch die Gäste nahmen das Geschenk nicht an und somit blieb es bei der knappen Führung für Gelb-Schwarz. Sechs Minuten später war das Missgeschick vergessen: Als Bibaku das Laufduell gegen Schwerdt für sich entschied, war der Weg frei für das 2:0. Weil auch VFC-Torhüter Pieles bei einem nicht ungefährlichen Eckstoß der Gäste auf der Hut war und den Ball unter sich begrub, gingen die Plauener mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause.

Schnell legten sie ein weiteres Tor nach. Bibaku spielte nach seinem Sprint auf der rechten Außenbahn den Ball quer, Will als Stürmer agierte da, wo er als Stürmer stehen muss und brauchte den Ball nur noch über die Linie zu drücken. Das 3:0 war beruhigend, verleitete den VFC aber wohl auch dazu, die Zügel etwas lockerer zu halten. Die Nordhäuser bekamen auch ihre Spielanteile und konnten auf 1:3 verkürzen. Das war der Weckruf für die Hausherren. Heinrich und Spranger waren dem vierten Treffer sehr nah, gelingen wollte er allerdings nicht. Trotzdem bekamen die Plauener vor dem Abpfiff noch eine Chance aufgelegt. Spranger wurde im Strafraum von Schneider von den Beinen geholt, Will verwandelte emotionslos zum 4:1-Endstand.

StatistikPlauen: Pieles – Grandner, Albert, Refai (Kittelmann), Heinrich – Andreopoulos (83. Morosow), Limmer (83. Träger) – Sovago, Will, Nyber – Bibaku (66. Spranger); SR: Göldner (Petershagen); Zuschauer: 478; Tore: 1:0 Albert (24.), 2:0 Bibaku (29.), 3:0 Lucas Will (51.), 3:1 Lachlan Will (63.), 4:1 Lucas Will (81.)

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