Von Clemens Zierold
Hart umkämpft war schon das Hinspiel, als Marcel Wolf (in Weiß-Grün) vom SV Fronberg Schreiersgrün mit 2:0 gegen den VfB Plauen Nord gewann. Hier versuchen Lars Polster, Danny Kunath, Manuel Bach und Thanh Nguyen Cong (von links), dem Schreiersgrüner den Ball abzujagen. Mittlerweile steht Plauen Nord vor dem SV Fronberg und will am Samstag zu Hause im Duell den Vorsprung ausbauen. Foto: Joachim Thoß
An diesem Wochenende kommt es am Samstag zwischen dem VfB Plauen Nord und dem SV Fronberg Schreiersgrün zu einer Art Schicksalsspiel. Doch beide Teams gehen mit unterschiedlichen Vorzeichen in dieses Kellerduell. Erst einen Sieg holte Schreiersgrün in dieser Saison – im Hinspiel gegen den VfB Plauen Nord. Der kommt allerdings mit breiter Brust. Denn mit dem Sieg im Plauener Derby gegen Concordia in der Vorwoche keimte Hoffnung im Plauener Stadtteil Haselbrunn auf. „Gegen Concordia Plauen und Schreiersgrün müssen vier Punkte her“, hatte Plauen Nords Spielertrainer Ricardo Klaus vor einer Woche die Marschroute vorgegeben. Dass ihm gegen Schreiersgrün ein Punkt reicht, ist jedoch mehr als fraglich.
Vor ebenfalls schwierigen Aufgaben sehen sich zwei Mannschaften, die in ganz anderen Gefilden unterwegs sind. An der Tabellenspitze haben es sich der SC Syrau und der VfB Schöneck gemütlich gemacht. Durch den Spielausfall in der vergangenen Woche und dem Schönecker Sieg steht der SCS nur noch auf Platz 2. Auf dem Kunstrasen im Plauener Vogtlandstadion empfängt der Tabellenzweite nun den BC Erlbach, mit dem die Gastgeber noch eine Rechnung offen haben. Das Hinspiel gewannen die Erlbacher auf heimischem Platz knapp mit 2:1.
Einen schwierigen Gang vor sich hat der VfB Schöneck, der bei der SG Jößnitz gastiert. Die spielt ein wenig unter ihren Erwartungen und steckt auf Platz 7 im Tabellenmittelfeld fest. Mit einem Sieg gegen den Spitzenreiter will die SGJ für eine Überraschung sorgen und weiter nach oben klettern.
Seine Heimserie ausbauen möchte die SG Rotschau. Nach sieben Siegen und einem Unentschieden will das Team von Trainer Christian Barschdorf zu Hause ungeschlagen bleiben. Die Gäste aus Rodewisch spielten zuletzt dreimal in der Liga unentschieden.
Punktgleich mit Rotschau steht der FC Fortuna Plauen auf dem 3. Tabellenplatz. Um den zu verteidigen, brauchen die Fortunen einen Sieg. Kein leichtes Unterfangen gegen den FC Werda. An das Hinspiel werden sich alle Beteiligten noch erinnern. Nach einem 0:0 zur Halbzeit fielen neun Tore im zweiten Durchgang. Toptorjäger Manuel Strobel sorgte damals in der Nachspielzeit für den 5:4-Heimsieg der Werdaer.
Komplettiert wird der Spieltag am Sonntag mit der Partie SV Kottengrün gegen BSV Irfersgrün.