Spitzenreiter steht beim Vorletzten auf Prüfstand

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  • Beitrag veröffentlicht:8. Oktober 2021
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Von Thomas Gräf
Plauen.In der Fußball-Vogtland- liga heißt der Spitzenreiter wieder FSV Treuen. Beim Vorletzten Neumark muss der FSV die Führung verteidigen. Die SpVgg konnte bisher noch nicht gewinnen. Das gilt auch für Schlusslicht SG Unterlosa, das den BC Erlbach empfängt.

1. FC Wacker Plauen (9.) – SG Rotschau (14.): Drei Heimsiege, drei Auswärtsniederlagen. So lautet die Bilanz des 1. FC Wacker. Nach dem Gesetz der Serie wird also gegen Rotschau gewonnen. Die Ausbeute der Rand-Reichenbacher lässt mit einem Dreier und zwei Unentschieden etwas zu wünschen übrig. Apropos Wacker: Nach dem jüngsten 5:4 gegen Rodewisch hatte vor allem Christian Schneider im Fokus gestanden. Der neunfache Torschütze führt das Klassement in der Vogtlandliga-Schützenliste an: „Wir sind eine sehr junge Mannschaft, die von der Sache her aus unserer ersten, zweiten und dritten Mannschaft besteht. Ein Einzelner ist da eher von geringer Bedeutung“, sieht sich Schneider keineswegs als Alleinunterhalter. Kurios: Wacker hat zu Hause (14:7 Tore) alle drei Spiele gewonnen und ist auswärts (4:11 Tore) dreimal leer ausgegangen ist. Vereinsvorsitzender Andreas Seidel: „Wir wollen am Samstag im Heimspiel versuchen, wieder Punkte zu sammeln. Rotschau kommt sicher nicht als Außenseiter zu uns. Wir erwarten ein Spiel auf Augenhöhe und wollen auch künftig jeden Punkt mitnehmen.“

SV Concordia Plauen (8.) – SC Syrau (10.): Concordia hat mit drei Niederlagen hintereinander seine gute Ausgangsposition verspielt. Andersherum läuft es bei den Syrauern. Die waren schwach gestartet, konnten aber die letzten beiden Begegnungen gewinnen.

FC Fortuna Plauen (6.) – FC Werda (13.): Hätte man nicht jüngst gegen Syrau verloren, könnte Fortuna fast ganz oben stehen. Nun gastiert der amtierende Pokalsieger, der nach verschlafenem Start zwei der drei vergangenen Partien gewonnen hat.

SG Unterlosa (16.) – BC Erlbach (3.): Auch nach sechs Spielen steht erst ein Zähler auf dem Unterlosaer Konto. Dass es nach dem Duell mit dem BC Erlbach mehr sind, darf bezweifelt werden. Die Oberländer haben erst eine Begegnung verloren.

1. FC Rodewisch (5.) – SG Jößnitz (12.): Wie hat Rodewisch die Tatsache verkraftet, dass man trotz 4:3-Führung noch bei Wacker verlor? Noch schlechter lief es zuletzt für die Jößnitzer, die gleich viermal in Folge als Verlierer vom Platz gingen.

SV Kottengrün (7.) – SV Fronberg Schreiersgrün (11.): Die Kottengrüner haben nur eins ihrer sechs Spiele verloren, aber eben auch schon drei Punkteteilungen quittiert. Schreiersgrün schoss sich jüngst beim 5:0 gegen Unterlosa etwas den Frust des vermasselten Starts von der Seele.

BSV Irfersgrün (2.) – VfB Auerbach II (4.): Das Top-Spiel des Wochenendes. Mit einer ausgesprochenen Not-Elf kassierte der BSV zuletzt beim 1:3 in Erlbach seine erste Saisonniederlage. Die VfB-Reserve gehört zu den positiven Überraschungen, war zuletzt zweimal erfolgreich. (mit kare)

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