Oelsnitz feiert höchsten Pflichtspielsieg seit 1990

SV Merkur Oelsnitz – SG Leipziger Verkehrsbetriebe 12:2 (8:1): Merkurs Gegner stellte keine Hürde auf dem Weg in die zweite Runde des Landespokals dar. Als klar war, dass die Leipziger mit einer Notelf ohne Wechselspieler zum Erstrundenduell nach Oelsnitz gereist waren, schien Merkurs Weiterkommen reine Formsache. Dass am Ende der ungleichen Begegnung mit 12:2 der höchste Oelsnitzer Pflichtspielsieg der Nachwendezeit stehen würde, war aber beim besten Willen nicht zu erwarten. „Sicher ein schönes Erlebnis für unsere Zuschauer, das den Spielern Selbstvertrauen bringt“, meinte nach dem Abpfiff Merkurs Trainer-Rückkehrer Jens Starke. „Doch ehrlich gesagt wäre ich froh gewesen, hätte der Gegner meine Leute ein wenig mehr gefordert.“

Diese spielten fast durchweg wie im Training auf. Nur 20 Minuten konnte der Gast aus der Landesklasse-Staffel Nord mithalten, dann brachen alle Dämme. Speziell Merkurs Routiniers zeigten sich in Torlaune. Hofmann und Schuch trafen jeweils vierfach, Persigehl dreimal. Schon zur Pause hatte es 8:1 für die Platzherren gestanden. (tgf)

Oelsnitz: Lohse; Ußfeller, Persigehl (56. Spitzner), Steinel, Schreiner, Hartung, Heydeck (56. Oehm), Röhling, Baumann (62. Penzel), Hofmann, Schuch (62. Winkler) – Tore: 1:0 Hofmann (9.), 2:0 Persigehl (16.), 2:1 Leibe (17.), 3:1 Schuch (23.), 4:1 Persigehl (26.), 5:1, 6:1 Schuch (28., 31.), 7:1 Hofmann (32.), 8:1 Persigehl (40.), 9:1, 10:1 Hofmann (53., 56.), 11:1 Schuch (61.), 11:2 Leibe (66./Strafstoß), 12:2 Oehm (71.); SR: Haubner (Meerane), Zuschauer: 50

Mühltroff: Remmer; Krauß, Ottiger (53. Krahmer), Raisan (56. Thieme), Baer, Woitzik (70. Grünler), Pieles, Moeller, Neumeister (53. Stiller), Fritzsche – Tore: 0:1 Schreiter (34.), 0:2 Gottschalk (56.), 0:3 Werner (80.), 0:4 Flade (88.), SR: Markowitz (Zwickau), Zus.: 159

Weitere Ergebnisse: FC Werda – SV Liebertwolkwitz 1:4 (1:2), Reichenbacher FC – VfB Empor Glauchau 1:3 (0:1)

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