Wie wird die Fußball-Saison gewertet? Sächsischer Verband berät weiteres Vorgehen

SFV-Vizepräsident Dirk Majetschak
Vizepräsident Dirk Majetschak und der SFV haben noch keine Entscheidung in Hinsicht auf die Fortsetzung des Spielbetriebs getroffen. © SFV

Die Zwangspause hält in Sachsen weiter an. Vorstand und Präsidium des Sächsischen Fußball-Verbandes haben sich zum Thema Fortsetzung des Spielbetriebs beraten, doch bisher steht keine Entscheidung fest.

Leipzig. An diesem Freitag haben Vorstand und Präsidium des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV) getagt, um unter anderem zur Fortsetzung und Wertung der Saison zu beraten. Bekanntlich wurde der Punktspielbetrieb vor einigen Wochen wegen der wieder anschwellenden Pandemie und damit verschärften Regeln unterbrochen. Die Zwangspause hält an und könnte trotz gegenwärtig sinkender Ansteckungszahlen noch Monate andauern.Es zeichnet sich ab, dass die Zeit kaum mehr ausreicht, um das Punktspielprogramm bis Mitte kommenden Jahres komplett zu Ende zu bringen. Angesichts des immer gravierenderen Termindrucks könnte die sogenannte 50-Prozent-Regel greifen. Mit dieser hatte der Verband vor Saisonbeginn festgelegt, dass das Spieljahr auch dann gewertet werden kann, es also Auf- und Absteiger gibt, wenn jeder Verein der jeweiligen Staffeln (Sachsenliga und Landesklassen) mindestens 50 Prozent aller Spiele absolviert hat. Es wird offenbar angestrebt, dass auch die Kreisverbände des Verbandes dies einheitlich so handhaben.

„Es ist aber nichts entschieden worden, wir warten auf die nächste Landtagssitzung am 9. Januar“, betont SFV-Vizepräsident Dirk Majetschak. Wie durchsickerte, will Präsident Hermann Winkler von der Politik alsbald konkretere Aussagen zum weiteren Sportgeschehen fordern.

Quelle: www.sportbuzzer.de