VfB Mühltroff vor Debütsaison

Mühltroff.Für Aufsteiger VfB Mühltroff beginnt am Sonntag mit einem Heimspiel gegen Concordia Schneeberg das Abenteuer Landesklasse. Wie die Mannschaft mit der neuen Herausforderung klarkommen wird, steht noch in den Sternen. Das deftige 1:6 im Sachsenpokalspiel voriges Wochenende beim Staffelkontrahenten Merkur Oelsnitz stimmt die Verantwortlichen keineswegs nachdenklich. „Erst einmal freuen wir uns auf die neue Spielklasse“, sagt Abteilungsleiter Tino Schneider. „Trotz der Pokalniederlage, die aus unserer Sicht zu hoch ausfiel, herrscht bei uns eine Aufbruchsstimmung, die wir nutzen wollen.“ Ziel sei natürlich der Klassenerhalt.

„Die Liga macht uns keine Angst“, sagt Schneider. „Wir haben das Potenzial, zumindest mit einem Teil der Konkurrenz mithalten zu können.“ Gespielt wird nicht in Mühltroff, wo die Platzsanierung noch bis nächsten Sommer andauert, sondern in Pausa. „Die ersten Begegnungen werden eine Standortbestimmung für uns, wir müssen erst in die Liga reinschnuppern, die für uns Neuland ist“, sagt der Abteilungsleiter.

Der SV Merkur Oelsnitz, Neunter der vergangenen Spielzeit, will zwischen den Rängen 6 und 9 einkommen. „Die Landesliga ist kein von uns angestrebtes Ziel“, stellt Präsident Jürgen Geigenmüller klar. „Wenn wir von einer derart großen Verletzungsmisere wie in der vergangenen Hinrunde verschont bleiben, ist vielleicht eine bessere Platzierung drin, zumal wir uns punktuell ordentlich verstärkt und nun ein paar Alternativen mehr haben.“ Hauptziel sei aber die Integration von Spielern aus dem eigenen Nachwuchs. „Da wäre es für die Zukunft schön, wenn wir nach den B-Junioren auch die A-Junioren in den Spielbetrieb des Landesverbandes hochbringen könnten.“

„Wir wollen auch diesmal eine gute Rolle spielen“, sagt Trainer Steve Gorschinek, der Trainer des Reichenbacher FC. Der 43-Jährige, der auf der RFC-Bank sein zweites Jahr beginnt, ist kein Freund von konkreten Prognosen. Einen siebenten Platz wie im Vorjahr würde er sofort unterschreiben, „Der gibt allerdings nicht wieder, wie schwer wir uns vor allem im ersten Teil der Saison taten, wo der Blick lange Zeit nach unten ging.“ In der neuen Serie heißt es in Reichenbach „Jugend forscht“. Dem erweiterten Kader von 26 Spielern gehören gleich 13 aus der Altersklasse U 23 an, acht davon übertreten gerade die Schwelle von der A-Jugend zu den Männern. „Es gilt, diese Spieler schnell auf Landesklasse-Niveau zu entwickeln. Doch alles braucht seine Zeit, vor Rückschlägen sind auch wir nicht gefeit“, sagt Gorschinek.


Aufgebot VfB Mühltroff

Tor: Felix Schinkitz, Thomas Pasold, André Remmer. Abwehr: André Schmeißer, Jakob Zölßmann, Morris-Niklas Möller, Matthias Kuhl, Christian Graewe, Toni Fortak, Christian Fortak, Daniel Kelz, Christoph Bär, Ömer Akbakay, Andreas Völkel. Mittelfeld: Kevin Illing, Lucien Lippeck, Fabian Zimmermann, Marcel Ottiger, Marcel Klose, Jakob Pieles, Roman Rauh, Tim Neumeister, Kevin Schankat, Michel Filev, Lucas Schmidt, Peter Thieme, Lucas Schmidt, Max Steudel, Paul Stiller, Marvin Rudloff. Angriff: Hannes Böhl, Richard Grünler, Tim Frisch, Johannes Pieles, Pascal Rudroff. Zugänge: Ömer Akbakay, Michel Filev, André Remmer, Paul Stiller, Andreas Völkel (alle VfB Pausa), Thomas Pasold (FSV Schleiz), Lucas Schmidt (Grün-Weiß Tanna), Max Steudel (vereinslos). Abgänge: keine. Trainer: Thomas Pieles. Saisonziel: Team weiterentwickeln.

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