Starker Aufsteiger fordert den Dritten

Plauen.Jetzt kann es in der Fußball-Oberliga richtig gefährlich für den VFC Plauen werden. Denn trotz der 1:2-Niederlage der Vogtländer gegen den FC Rot-Weiß Erfurt schwärmten die Zuschauer von der Leistung des VFC-Teams. Vor dem Auswärtsspiel beim FC Einheit Wernigerode warnt der Plauener Cheftrainer Robert Fischer: „Die Leute klangen alle so, als hätten wir eine tolle Saison gespielt. Dabei sind wir gerade mittendrin und können böse abstürzen.“

In der Tat: Die Plauener bestreiten am Sonntag im Harz das letzte Spiel der Hinrunde. Das war zuvor aufgrund zweier Absagen durch Wernigerode zweimal ausgefallen. Der bärenstarke Aufsteiger hatte zuletzt Martinroda mit 4:0 bezwungen und musste sich zu Hause lediglich gegen Carl Zeiss Jena II (3:5) geschlagen geben.

Neben der Heimstärke des Gastgebers beschäftigen Robert Fischer aber noch zwei weitere Gesichtspunkte: „Zum einen müssen wir versuchen, wieder diese Spannung ins Team reinzubekommen, die mit dem Schlusspfiff und dem 1:2-Endstand gegen Erfurt zu Boden rasselte“, fordert der VFC-Coach. Außerdem werden den Plauenern mit Kapitän Kevin Walther, Eric Träger und Ondrej Nyber drei Spieler verletzt fehlen. Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Alexander Morosow und Moritz Kretzer. Mit Trainingsrückstand sind diese Woche Philipp Dartsch und Daniel Böttcher wieder zum Team gestoßen. „Wir haben einen breiten Kader, aber auch der kann Ausfälle eben nur begrenzt kompensieren“, so Fischer.

Natürlich möchte der VFC das 16. Saisonspiel erfolgreich bestreiten und am Sonntag (14 Uhr) drei Punkte aus Wernigerode mitbringen. Der Tabellendritte aus Plauen muss beim Zehnten aufpassen, dass er nicht die tolle Ausgangsposition in der Oberliga verspielt.

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