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Neuer Hallenkreismeister bei den A-Junioren ist die SpG Heinsdorfergrund/Reichenbacher FC. Sie setzten sich am Ende beim Beate´s Friseur Atelier Cup durch. Zweiter wurde der VFC Adorf vor der SpG Limbach/Zobes/Ruppertsgrün. Vierter wurde die SpG Markneukirchen/Erlbach/Schöneck. Leider hatten in diesem Jahr nur 5 Teams für die Endrunde gemeldet, durch den Rückzug der A-Junioren von Lok Plauen waren es dann zum Endrundenturniere nur noch vier Teams. Für das kommende Jahr muss man sich überlegen, welche Wettbewerbe man bei den A-Junioren durchführen wird.

Bedanken möchte sich der Verband recht herzlich bei Beate´s Friseur Atelier für die unkomplizierte und tolle Unterstützung. Herr Uhlmann war beim Turnier anwesend und übergab auch die Siegertrophäe an die SpG Heinsdorfergrund/Reichenbacher FC und die weiteren Platzierten. Herzlichen Dank dafür!!

Hier geht’s zu den Ergebnissen: Beate´s Friseur Atelier Cup

 

Endstand
1. SpG Heinsdorfergrund/Reichenbacher FC
2. VFC Adorf
3. SpG Limbach/Zobes/Ruppertsgrün
4. SpG Markneukirchen/Erlbach/Schöneck

Bester Spieler: Lukas Klotz (SpG Heinsdorfergrund/RFC)
Bester Torschütze: Max Kummer (SpG Heinsdorfergrund/RFC)
Bester Torhüter: Jonas Ademeit (VFC Adorf)

RFC siegt unter „fremden“ Namen

Die A-Junioren-Mannschaft der SpVgg Heinsdorfergrund hat am Sonntag den Futsal-Hallenpokal des Vogtländischen Fußball-Kreisverbandes um den Cup von Beates Friseur-Atelier gewonnen.

Von Thomas Gräf
erschienen am 08.01.2018

Oelsnitz. Der neue A-Junioren-Kreismeister im Futsal heißt zwar SpVgg Heinsdorfergrund, doch bei den Fußballern handelt es sich durch die Bank um Nachwuchsspieler des Reichenbacher FC. „Wir spielen in der Bezirksliga als Mannschaft der SpVgg Heinsdorfergrund, sind alle dort angemeldet“, sagte Trainer Marcel Schwandner gestern bei der Endrunde in der Sporthalle Oelsnitz. „Es ging darum, dass die Heinsdorfer ihren Platz in der Liga behalten, nächste Saison gibt es dann eine Spielgemeinschaft Heinsdorfergrund/Reichenbacher FC.“

Schwandners Team dominierte die Mini-Meisterschaft, an der sich lediglich vier Mannschaften beteiligt hatten. Um überhaupt ein halbwegs ordentliches Turnier auf die Beine stellen zu können, wurde in einer Doppelrunde zweimal Jeder gegen Jeden gespielt. Dabei blieben die Heinsdorfer ohne Punktverlust, gewannen mit einem Torverhältnis von 22:2 alle sechs Begegnungen.

Mit Lukas Klotz hatte der Sieger nicht nur den besten Spieler in seinen Reihen. Mit Niklas Rosenmüller und Max Kummer (jeweils fünf Treffer) stellte er auch die beiden besten Schützen. In einem abschließenden Stechen sicherte sich Letzterer die Trophäe. „Wir haben richtig schönen Futsal gespielt, den Ball ordentlich laufen lassen, es hat alles gepasst“, freute sich Trainer Marcel Schwandner, der aber auch kritische Töne anschlug. „So macht das Turnier keinen Spaß. Da brauchen wir nächstes Jahr auch keine Meldung mehr abzugeben. Wenn schon die großen Vereine aus Plauen oder Auerbach keine Mannschaften schicken, ist das kein gutes Zeichen.“ Da müsse sich der Verband entscheiden. „Entweder wird Futsal gespielt oder nicht. Den paar Mannschaften, die es aktuell gibt, auch noch eine Wahlmöglichkeit zu lassen, finde ich nicht gut.“

Platz 2 holte sich der VFC Adorf. Der verlor drei der sechs Spiele, stellte mit Jonas Ademeit den besten Schlussmann und profitierte letztlich von der Schwäche des Dritten, der Spielvereinigung Limbach/Zobes/Ruppertsgrün. Die hätte ihre abschließende Partie gegen die Spielgemeinschaft Markneukirchen/Erlbach/Schöneck nur gewinnen müssen, um Zweiter zu werden. Doch die Obervogtländer, am Ende Vierter, landeten mit einem 1:0 durch einen Treffer von Timon Ahnert ihren einzigen Sieg.

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