RFC und FSV zuhause gefragt

Fußball-Landesklasse: Der 21. Spieltag im Blick

Reichenbach/Treuen.Das Schlussdrittel in der Fußball-Landesklasse beginnt: Der Reichenbacher FC hat den Klassenerhalt praktisch eingetütet, orientiert sich in Richtung oberes Mittelfeld. Der FSV Treuen könnte ebenfalls bald vorzeitig Vollzug melden, wenn er seine Erfolgsserie ausbaut. Von der Papierform sind beide Klubs an diesem Wochenende in der Favoritenrolle.

FSV Treuen (11. Platz/24 Punkte) – VfB Annaberg (13./17): Für den FSV wäre der Auswärtspunkt bei den Schneebergern (1:1) in der Vorwoche nicht viel wert, wenn gegen den VfB nicht nachgewaschen wird. Beide Teams trennen sieben Punkte. Vergrößern die Treuener, die seit vier Partien ungeschlagen sind, den Vorsprung um weitere drei Zähler, dürften sich ihre Sorgen nur noch auf den Fall von drei Landesliga-Rückkehrern und den daraus folgenden fünf Landesklasse-Absteigern beschränken. „Über so etwas mache ich mir noch keine Gedanken“, sagt FSV-Trainer Jens Degenkolb. „Ich sehe uns auf Augenhöhe, zumal Annaberg nach zwei ungeschlagenen Spielen auch einen kleinen Aufschwung verspürt.“ Im Hinspiel landete der FSV einen seiner zwei Auswärtserfolge (3:2). Annaberg sendete nach acht Pleiten am Stück zuletzt zwei Lebenszeichen. Gelenau wurde 3:0 geschlagen, in der Vorwoche bei Ifa Chemnitz ein Remis erreicht. Verzichten muss der FSV auf Keeper Rausch und Stiller. Erstgenannter erlitt in Schneeberg einen Unterarmbruch. Beide fallen bis zum Saisonende aus.

Reichenbacher FC (9./28) – Blau-Weiß Chemnitz (16./4): Der RFC steht erstmals auf einem einstelligen Platz und will diesen bis zum Saisonende verteidigen. Angesichts von drei Siegen in Folge wird die Brust immer breiter. Diesen Lauf soll nun ausgerechnet nicht das abgeschlagene und auswärts noch punktlose Schlusslicht stoppen, auch wenn der RFC bisher zu Hause gegen die Blau-Weißen noch nicht gewinnen konnte. Doch der letzte Punktspielauftritt der Chemnitzer am Wasserturm liegt schon 15 Jahre zurück. Jetzt will der RFC seine eher durchwachsene Heimbilanz endlich in den positiven Bereich bringen. Luft nach oben ist vor allem in der Offensive, die nur zwei Tore mehr erzielt hat als das Schlusslicht. „Wir wollen unseren Lauf natürlich fortsetzen. So schön der einstellige Platz aktuell ist – Rang 9 soll es noch nicht gewesen sein“, will RFC-Trainer Steve Gorschinek mit seinem Team noch ein paar Ränge nach oben klettern. (omh)

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