Rebesgrün kann auf Routinier bauen

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  • Beitrag veröffentlicht:17. September 2021
  • Beitrags-Kategorie:Aktuelles
Von Olaf Meinhardt
Plauen.Alles läuft nach Plan: Die Teams, die man in der Fußball-Vogtlandklasse von vornherein an der Tabellenspitze erwartet hatte, grüßen bereits von dort. In der unteren Tabellenhälfte warten noch fünf Vereine auf einen Sieg. Sie hoffen, am bevorstehenden vierten Spieltag endlich in die Gänge zu kommen.

SV Merkur Oelsnitz II – SG Kürbitz: Als vermeintlicher Abstiegskandidat hat sich Kürbitz mit zwei Siegen in die obere Hälfte geschossen. Drei Siege in Folge wären ein Novum. Doch gegen Oelsnitz II hat Kürbitz in der Vogtlandklasse noch nie gewonnen. Oelsnitz überraschte mit dem 7:0-Sieg bei Stahlbau Plauen und will mit einem weiteren Erfolg seine Rolle als erster Jäger von Spitzenreiter Schöneck zementieren.

VFC Adorf – SV Grün-Weiß Wernesgrün: Beide stehen im Kampf um einen Platz unter den besten 7, der die Qualifikation für die Meisterrunde bedeutet, schon mit dem Rücken zur Wand. Während der VFC zumindest seinen Saisonstart erfolgreich gestaltete, ist Grün-Weiß noch sieglos.

VfB Plauen Nord – Reichenbacher FC II: Nach der Startniederlage gegen Schöneck hat Nord Fahrt aufgenommen. Reichenbach trauert einem möglichen Zähler im verlorenen Derby gegen Heinsdorf nach. In Plauen wird es die LandesklasseReserve schwer haben. Vor knapp einem Jahr ging sie dort 0:7 unter.

FSV Bau Weischlitz – SSV Bad Brambach: Saisonübergreifend wartet der FSV Bau schon fünf Spiele auf einen Dreier. In der Defensive klemmt es gewaltig. Jeweils viermal musste der Keeper in den ersten beiden Partien hinter sich greifen. Nun kommt mit dem SSV ein Team, das den Anspruch hat, in der oberen Tabellenhälfte dabei zu sein. Verloren hat Brambach noch nicht.

VfB Lengenfeld – SV Blau-Weiß Rebesgrün: Für beide zählt nur der Klassenverbleib. Deshalb sind Vergleiche mit den Konkurrenten im Abstiegskampf besonders wichtig. Rebesgrün kommt mit dem Schwung des Sieges gegen Adorf, den Routinier Ralf Wiegang mit seinem Doppelpack bescherte. Genauso oft traf der VfB bisher insgesamt, der zuletzt zweimal leer ausging und seit dem Start in der annullierten Vorsaison auf einen Heimsieg wartet. Vor zwölf Monaten trennten sich beide bei Blau-Weiß 3:3 – ein Resultat, das diesmal wohl nur den Rebesgrünern gefallen würde.

SpVgg Heinsdorfergrund – SV Wildenau: Dreimal begegneten sich beide schon in der Vogtlandklasse, ein Sieg der Hausherren steht noch aus. Mit einem solchen wollen die Heinsdorfer jetzt ihre blütenweiße Weste wahren. Pokal-Aus, dann spielfrei, dann Abbruch und jüngst die große Erleichterung dank eines 4:0-Sieges über Weischlitz – für Wildenau scheint die Saison jetzt erst richtig begonnen zu haben.

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