Plauen Nord ballert sich in Richtung Aufstieg

Von Mirko Modes
Plauen.Der VfB Plauen Nord schießt sich für die Vogtlandklasse warm. Als Tabellenführer der Kreisliga-Staffel 2 fertigte er die SGStraßberg 11:0 ab. Zur Pause lagen die Nord-Fußballer erst 3:0 vorn. Nach dem Seitenwechsel kassierte Straßberg eine Ampelkarte und acht weitere Gegentreffer. Da bleibt wohl dem ESV Lok Plauen mit fünf Punkten Rückstand und dem Leubnitzer SV, mit zwei weiteren Zählern im Hintertreffen, nur der Kampf um den Relegationsplatz. Lok lag im Stadtderby bei Post schon 0:2 zurück. Trotz einer kompletten Halbzeit in Unterzahl gewann der Tabellenzweite noch 4:2. Leubnitz hatte beim Gastspiel in BadBrambach weniger Mühe und siegte 5:1. Der 1. FC Ranch Plauen hat am Sonntag bei Wernitzgrün/Markneukirchen 1:2 verloren und damit den Anschluss nach vorn verpasst. Schlusslicht Lauterbachpunktete bei Syrau II. Michel unterlief in der 84. Minute ein Eigentor. Scheibel rettete fünf Minuten später mit dem 2:2 einen Punkt. Auch Pausa holte einen Zähler beim torlosen Remis gegenElsterberg. Der Gewinner des Spieltages heißt jedochRuppertsgrün, weil die TSG ihr Heimspiel gegen Erlbach II 2:1 gewinnen konnte, damit den VfB Pausa auf den ersten Abstiegsplatz nach unten schickte und sogar mit dem Post SV nach Punkten gleich zog. Den Erlbacher Führungstreffer egalisierte Ruppertsgrüns Steinmüller Mitte der ersten Hälfte. Reinhold stellte sechs Minuten vor dem Abpfiff den Dreier für die Hausherren sicher.

In der Staffel 2 der 1. Kreisklasse hat der SpuBC Plauen mit einem 2:0-Sieg in Taltitz seine Spitzenposition ausgebaut, weil Verfolger Pfaffengrün auf heimischem Platz gegen den Tabellendritten VfB Großfriesen 0:2 verlor. Damit verkürzten die Randplauener den Abstand zum direkten Aufstiegsplatz auf nur noch einen Zähler. Theuma gewann deutlich 7:0 bei Burgstein. Einen Platzverweis gegen Gästespieler Strobel gab es in der Nachspielzeit der Partie zwischen Zobes und Bad Elster. Das Spiel war kurz zuvor durch einen verwandelten Elfmeter von Sommer mit 4:2 zugunsten der SpVgg Zobes entschieden worden.

Fußball-Kreisliga, Staffel 1: Brunn schwimmen langsam die Felle davon

Auerbach/Reichenbach.

Nur drei Minuten haben den Spitzenreiter der Staffel 1 der Fußball-Kreisliga, den SV Wildenau, am Samstag vom Ausbau seines Vorsprunges von drei Punkten auf den VfBSchöneck getrennt. In Rebesgrün kassierten die Wildenauer durch einen Elfmeter in der 87. Minute noch spät den 1:1-Ausgleich. Blau-Weiß Rebesgrün knöpfte damit wie schon in der Hinrunde (4:4) dem Tabellenführer einen Zähler ab. Die Enttäuschung darüber verflog bei den Gästen aber schnell. Deren Mienen hellten sich wieder auf, als die Kunde aus Morgenröthe-Rautenkranz kam. Im obervogtländischen Waldgebiet kam Schöneck ebenfalls über ein Remis (1:1) nicht hinaus, verlor dort in der 88. Minute zudem noch seinen besten Torschützen Uwe Keil (18 Treffer) wegen einer Ampelkarte. Somit bleibt an der Spitze alles beim Alten: Schöneck geht mit drei Punkten Rückstand die restlichen acht Runden an.

Schlusslicht Brunn wartet in der Rückrunde weiter als einziger Verein auf seinen ersten Sieg. Mit einem 1:1 bei den zuvor mit drei Heimpleiten aufwartenden Ellefeldern tritt die TSG auf der Stelle. Zwar konnte sie die Differenz zum rettenden Ufer von neun auf acht Zähler verringern, doch werden die Möglichkeiten zu punkten auch immer weniger. Nur eine Siegesserie kann Brunn noch retten.

Gleichzeitig müsste der Tabellenvorletzte Turbine Bergen weiter schwächeln. Gegen den FSV Klingenthal (1:2) kassierte er seine sechste Niederlage aus den zurückliegenden sieben Spielrunden. Der Gewinner konnte selbst seinen Negativtrend – er holte nur vier Punkte aus den letzten sieben Begegnungen – stoppen. Bei jetzt zehn Punkten Vorsprung auf Schlusslicht Brunn hat Klingenthal praktisch Planungssicherheit.

In toller Frühjahrsform präsentiert sich der Neuling 1. FC Rodewisch II. Die Vogtlandliga-Reserve ließ im Göltzschtalderby beim VfB Auerbach III mit dem 4:2 nichts anbrennen und zementierte damit ihren Bronzerang. Aller guten Dinge sind drei für den TSV Trieb, der seinen dritten Auswärtssieg in Folge einfuhr. Zum Matchwinner bei Teutonia Netzschkau(3:1) schwang sich Martin Paulus auf, der mit seinem Tore-Dreierpack den 0:1-Rückstand drehte.

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