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Jeder Weltmeister hat bei seinem Amateurklub um die Ecke klein angefangen. Über das einzigartige Talentfördersystem schaffen die größten deutschen Talente regelmäßig den Sprung nach ganz oben. So funktioniert’s.

Die größten Talente des Freistaates präsentieren sich mit der Landesauswahl vor den DFB-Trainern.

Jeder kleine Fußballer hat diesen Traum: Profi werden. Nationalspieler. Weltmeister. Doch nur die Wenigsten schaffen den Sprung ganz nach oben, ihr Weg war hingegen meist ähnlich und begann beim kleinen Klub um die Ecke.

Von den 23 Spielern, die zum deutschen EM-Kader 2016 gehörten, begannen 20 ihre Karriere bei einem Amateurverein. 45 Vereine waren an ihrer Ausbildung beteiligt, 31 davon sind Amateurklubs. Das weltweit bewunderte Talentfördersystem in Deutschland ist ein Zusammenspiel von Profis und Amateuren, von Verbänden und Schulen, von Spitze und Basis.

Individuelle Entwicklung berücksichtigen

Bei einem jungen Talent kann man nur sehr schwer vorhersagen, wie es sich in seiner Leistungsfähigkeit entwickeln wird. Aus diesem Grund ist es notwendig eine optimale Ausbildung für die verschiedenen Entwicklungsverläufe anzubieten. Für jeden Entwicklungstyp, ob Früh- oder Spätentwickler, gibt es einen professionellen Ausbildungsweg. Es gibt nicht eine Institution, die für Nachwuchsförderung allein verantwortlich ist. Erst die Abstimmung der einzelnen Institutionen sorgt für den nachhaltigen Erfolg.

An den sächsischen Talentstützpunkten werden talentierte Mädchen und Jungen gezielt gefördert.

Im Alter zwischen zwölf und 15 Jahren verbessern sich die motorischen und koordinativen Fähigkeiten von jungen Fußballerinnen und Fußballern sprunghaft. Man nennt es das „Goldene Lernalter“. Weil in diesem Alter aber noch etwa die Hälfte aller Talente in einem Amateurverein kickt und nicht im Leistungszentrum eines Profiklubs ausgebildet wird, helfen DFB und Sächsischer Fußball-Verband bei der Talentförderung.

1.300 Stützpunkttrainer fördern wöchentlich 14.000 Talente

Das Talentförderprogramm mit den 366 deutschlandweiten DFB-Stützpunkten bildet eine Brücke zwischen der unverzichtbaren Jugendarbeit in den Amateurvereinen und der ‚professionellen‘ Ausbildung in Leistungszentren. Allein im Freistaat werden an 20 Standorten wöchentlich ca. 500 sächsische Talente gezielt gefördert, bundesweit sind es 14.000. Das Stützpunkttraining findet zusätzlich zum Training im Amateurverein statt und ist individuell auf die Talente zugeschnitten, klarer Schwerpunkt liegt dabei auf Technik und Taktik.

Durch das engmaschige Stützpunktnetz ist eine flächendeckende Sichtung und Förderung aller talentierten Spielerinnen und Spieler gewährleistet. Talente haben unabhängig ihres Wohnortes die Sicherheit, von regionalen Sichtern entdeckt und gefördert zu werden. Sie können länger in ihrem Heimatverein bleiben und erst später zu einem Verein mit Leistungszentrum wechseln.

Über die Nachwuchsleistungszentren der Profivereine und die angeschlossenen Eliteschulen des Fußballs, erhalten auch die älteren Spieler eine optimale schulische und sportliche Förderung. Ab der Altersklasse U14, kommen die talentiertesten Spieler zudem bei Trainings- und Wettspiellehrgängen der sächsischen Landesauswahlmannschaften zum Einsatz. Beim jährlichen Vergleich der 21 deutschen Landesauswahlen sichten die DFB-Trainer regelmäßig die aussichtsreichsten Talente für die Junioren-Nationalmannschaften, der nächste Schritt auf dem langen Weg ins A-Team. Begonnen hat er im Heimatverein, denn Talentförderung ohne Amateurfußball, das ist nicht möglich.

Quelle SFV Online