Jößnitzerinnen fehlen acht Minuten

Von Falko Greim
Jößnitz.Acht Minuten in der regulären Spielzeit fehlten am Ende den Fußballerinnen der SG Jößnitz am Sonntag im Achtelfinale des sächsischen Fußball-Landespokals, um gegen den favorisierten Landesligisten 1. FFC Fortuna Dresden für eine Überraschung zu sorgen. Denn bis zur 82. Minute sahen die Jößnitzerinnen mit einer 2:0-Führung wie der sichere Sieger aus. Jedoch gelang den Gästen innerhalb von zwei Minuten (82., 84.) der Ausgleich. In der Verlängerung ging den Spielerinnen von Jößnitz-Trainer Peer Gall dann die Luft aus, sie mussten den Dresdnerinnen Tribut zollen und verloren am Ende deutlich mit 2:5. Auch wenn die Niederlage sehr schmerzt, und er mit der Chancenverwertung seiner Elf haderte, zeigte sich Gall nach dem Spiel dennoch nicht unzufrieden. „Wir haben gekämpft bis zum Umfallen und wir hätten in der ersten Hälfte den Sack bereits zumachen und mit einer verdienten 5:0-Führung in die Pause gehen können, hätten wir unsere Möglichkeiten genutzt“, so der stolze Coach.

Jößnitz setzte sich mit gut herausgespielten Angriffen in der Hälfte der überraschten Dresdnerinnen fest, vergab aber vier hundertprozentige Möglichkeiten. Lediglich Christiane Gotte (24.) gelang vor der Pause das hochverdiente 1:0.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit übernahmen die Gäste das Zepter, und Jößnitz, dass mit viel Kampf und einer gut aufgelegten Patricia Dölz im Tor dagegenhielt, boten sich Kontermöglichkeiten. Eine davon nutzte Gotte (69.) eiskalt zum 2:0.

Doch die Freude hielt nicht bis zum Schlusspfiff. Merklich ließen die Kräfte nach und Dresden glich die Partie sechs Minuten vor dem Ende aus. Während die Dresdnerinnen durch den Ausgleich die zweite Luft bekamen, ging den Vogtländerinnen die Puste aus. Mit drei Toren in der Verlängerung machte der Landesligist alles klar.

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