Jößnitzer Frauen sammeln Selbstvertrauen vor Punktspielstart

Einen perfekten Nachmittag erlebten am Sonntag die Fußballerinnen der SG Jößnitz. Den Frauen um Trainer Peer Gall gelang ein klarer 9:2-Sieg im Sachsenpokalspiel gegen den Thonberger SC aus der Landesklasse Ost, der den Einzug ins Achtelfinale bedeutete. Die 50 Zuschauer bekamen neben den elf Toren auch spielerisch von den Jößnitzerinnen viel geboten. Die SG musste mit Susan Degenkolb und Sophie Greim auf zwei Stammspielerinnen verzichten, beide mussten sich einer OP unterziehen und stehen längere Zeit nicht zur Verfügung. Christin Richter mit einem verwandelten Elfmeter sowie die gut aufgelegte Nicole Döring (3 Tore) und Christiane Gotte (5) brachten ihre Mannschaft auf die Siegerstraße. Die beiden Gegentore resultierten aus einer Unstimmigkeit in der Abwehr und einem Eigentor, das Jessica Paternoga unterlief. „Wir haben uns heute sehr geschlossen als echtes Team präsentiert. Zudem konnten wir phasenweisen durch schönen Kombinationsfußball überzeugen“, sagte Trainer Peer Gall. Für die Saison in der Landesklasse Süd/West kann seine Mannschaft in Zukunft mit Stefania Tsimouplou (1. FC Rodewisch), Florentine Gnüchtel (1. FC Wacker Plauen) und Lisa Rohloff (Hof/Pausa) auf drei vielversprechende Zugänge setzen. Für die Jößnitzerinnen startet die Punktspielsaison am Sonntag bei der SG Handwerk Rabenstein, ehe sie im Pokal-Achtelfinale am 26. September auf heimischem Rasen auf die Landesliga-Vertretung des 1. FFC Fortuna Dresden treffen. (falg)