Concordia braucht dringend wieder Erfolg

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  • Beitrag veröffentlicht:29. Oktober 2021
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Von Clemens Zierold
Plauen.Über die Hälfte der Hinrunde in der Fußball-Vogtlandliga ist absolviert. Und einige Vereine können so langsam, aber sicher anfangen, für die Rückrunde zu planen. Die ersten acht Teams der Tabelle werden den Meister und Aufsteiger zur Landesklasse ausspielen. Die hinteren acht spielen derweil die Absteiger aus. Mit einem Sieg gegen Kottengrün (8. Platz) könnte zum Beispiel der VfB Auerbach II das Tor zur Aufstiegsrunde ganz weit aufstoßen.

SpVgg Neumark (15.) – FC Werda (13.): Der amtierende Vogtlandpokalsieger Werda scheint sich nach einem verkorksten Saisonauftakt allmählich zu fangen. In Neumark will Werda erstmals einem Sieg einen weiteren folgen lassen. Neumark verlor vergangene Woche das Nachholspiel gegen Rotschau 1:3, besiegte jedoch eine Woche zuvor zu Hause überraschend Staffelfavorit Treuen.

SG Rotschau (12.) – SV Fronberg Schreiersgrün (14.): Die Gäste sind mit dem Ziel Klassenerhalt in die Spielzeit gestartet. Und um den kämpfen die Schreiersgrüner nach relativ erfolgreichen Jahren in der Vogtlandliga nun wirklich. Ein richtungsweisendes Spiel steht gegen Rotschau an, das am Wochenende wichtige Punkte im Nachholspiel gegen Neumark (3:1) sammelte.

1. FC Wacker Plauen (9.) – BC Erlbach (2.): Ohne große Ambitionen und Erwartungen gestartet, finden sich die Erlbacher momentan auf dem zweiten Platz wieder. Dazu sind sie seit sechs Spielen ungeschlagen. Zwei Unentschieden in Folge gab es für Wacker. Mit einem dritten wäre man gegen den Zweitplatzierten wohl zufrieden.

SG Unterlosa (16.) – FSV Treuen (3.): Kriselnde Treuener treffen auf den sieglosen Tabellenletzten. Zweimal in Folge hat Treuen keinen Treffer erzielt, kam gegen Irfersgrün nicht über ein 0:0 hinaus und verlor in Neumark überraschend 0:1. Vielleicht schafft die SG nach der derben 0:9-Klatsche im letzten Spiel eine ähnliche Überraschung wie Neumark?

SV Kottengrün (8.) – VfB Auerbach II (1.): Zwei junge, aufstrebende Mannschaften treffen aufeinander, was ein spannendes und rassiges Spiel verspricht. Mit einem Sieg könnte es Kottengrün in der oberen Tabellenhälfte richtig eng werden lassen.

BSV Irfersgrün (5.) – SC Syrau (7.): Wie in den Jahren zuvor taumelt der BSV nach gutem Start durch den Oktober. Auf Platz 1 in den Monat gestartet, gab es seitdem keinen Sieg mehr. Die Syrauer kommen mit ordentlich Selbstvertrauen. Vier Siege am Stück machten den verkorksten Saisonstart vergessen.

1. FC Rodewisch (4.) – FC Fortuna Plauen (6.): Beide Teams liegen im Soll, wollten vor der Saison ins vordere Tabellendrittel. Der Sieger dieser Partie wird sich in dieser Tabellenregion festsetzen.


So läuft die Rückrunde in den vogtländischen Fußball-Ligen

In der Fußballsaison 2021/22 wird es nach der Hinrunde erstmals Auf- und Abstiegsrunden geben. Vor Beginn der Saison musste sich der Vogtländische Fußball-Verband (VFV) die Frage stellen, wie der Spielmodus in den verschiedenen Altersklassen und Ligen nach der Coronapandemie gestaltet werden soll. Dazu wurden auch die Vereine befragt, die sich mehrheitlich für eine normale Spielzeit mit Hin- und Rückrunde aussprachen. „Diesem Wunsch konnten wir allerdings nicht nachkommen. Es ist einfach technisch nicht möglich, weswegen sich der Spielausschuss für die Variante der Auf- und Abstiegsrunden ausgesprochen hat“, erklärt Andreas Wehner, Präsident des VFV. Demnach werden nach der Hinrunde die Ligen geteilt. Die Mannschaften der oberen Tabellenhälfte spielen die Meister und Aufsteiger zur nächsthöheren Spielklasse aus, die Teams, die nach der Hinrunde in der unteren Hälfte landen, spielen unter sich die Absteiger aus. Während in den Nachwuchsklassen die Auf- und Abstiegsrunden jeweils ganz von vorn anfangen, werden bei den Erwachsenen die Punkte und Tore aus der Hinrunde mit in die Platzierungsrunde genommen. Nach der Hinrunde wird dann ein komplett neuer Spielplan erstellt, wobei jedes Team einmal gegen jedes andere antreten muss. (czi)

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