Blick ins Archiv: 10. Auflage des Pokals der Freien Presse aus dem Spieljahr 2019/2020

Der BC Erlbach (im Foto Konstantin Danis am Ball im Spiel gegen Werda) stolperte in der Vorrunde gegen den VfB Lengenfeld.
Der BC Erlbach (im Foto Konstantin Danis am Ball im Spiel gegen Werda) stolperte in der Vorrunde gegen den VfB Lengenfeld. Foto: Ellen Liebner

Sieben von acht Vorrunden im Hallenfußballturnier um den Pokal der „Freien Presse“ sind ausgespielt. Aufhorchen ließen am Freitag die Lengenfelder.

Plauen/Rodewisch.Mit den Vorrunden E und F am Freitag und Samstag in Plauen sowie G am Sonntag in Rodewisch ist zwischen den Feiertagen das Hallenfußballturnier um den Pokal der „Freien Presse“ fortgesetzt worden. Den überraschendsten Ausgang gab es am Freitag in Gruppe E.

Vorrunde E: Am ersten Tag nach Weihnachten erlebten 272 Zuschauer in der Plauener Helbig-Halle die bisher spannendste Staffel. Im Vierkampf um die drei Zwischenrundentickets setzten sich der VfB Lengenfeld, der FC Werda und der FC Fortuna Plauen durch, Mitfavorit BC Erlbach schied hingegen aus. Die Spielgemeinschaften Eichigt/Triebel und Wernitzgrün/Markneukirchen hatten keine Chance aufs Weiterkommen. Im Duell zweier Vogtlandligisten setzte sich Werda gegen Erlbach 4:2 durch. Lengenfeld bezwang Wernitzgrün/Markneukirchen 3:2. Das erste Tor in diesem Match war der 300. Treffer im Wettbewerb, erzielt vom Lengenfelder Mothes. Fortuna gewann nach dem 3:2 gegen Eichigt/Triebel gegen Lengenfeld 4:3. In den drei nächsten Spielen folgten Favoritensiege. Erlbach brachte Fortuna mit 4:1 die erste Niederlage bei, verpasste es aber, gegen Lengenfeld den Einzug in die Zwischenrunde klar zu machen und verlor 3:4. Werda sicherte sich im nächsten Spiel mit dem 1:1 gegen Fortuna das Weiterkommen. Fortuna hatte zog mit dem mühevollen 2:1 gegen Wernitzgrün/Markneukirchen nach. Erlbach musste nach dem 4:2 gegen Eichigt/Triebel auf einen Werdaer Sieg über Lengenfeld hoffe, um die Zwischenrunde zu erreichen. Doch Lengenfeld sicherte sich als Mannschaft aus der Vogtlandklasse mit dem 3:1 nicht nur den Sprung in die Zwischenrunde, sondern Platz 1 in der Staffel.

Vorrunde F: Am Samstag sahen 303 Zuschauer in der Plauener Helbig-Halle das Weiterkommen von Merkur Oelsnitz, Wacker Plauen und Grün-Weiß Wernesgrün. Heinsdorfergrund als Mannschaft aus der Vogtlandklasse verlor im Spiel gegen Wernesgrün zwei Spieler binnen zehn Sekunden mit schweren Verletzungen. Erst zog ein Wernesgrüner gegen Torwart Schmutzler durch, mehrere gebrochene Finger waren die Folge. Ins Tor stellte sich nun Röske, der sich bei seinem ersten Ausflug über die Mittellinie ebenfalls verletzte. Oelsnitz startete mit zwei Stolpersiegen – 1:0 gegen Heinsdorf, 3:2 gegen Lauterbach – ins Turnier. Im Stadtduell sicherte Heydeck dem Landesklasse-Vertreter erst 30 Sekunden vor dem Ende den 3:2-Erfolg. Es folgten Siege über Trieb (4:2), Wacker Plauen (4:1) und Wernesgrün (5:4). Ohne Punktverlust gewannen damit die Oelsnitzer die Staffel F. Wacker Plauen sicherte sich den zweiten Platz. Gestartet mit Siegen über Trieb (4:2) und Heinsdorfergrund (4:0) trennten sich die Plauener von Wernesgrün 3:3. Wackers Lutz gelang dabei der 400. Treffer des Pokalwettbewerbs. Nach der Niederlage gegen Oelsnitz bejubelte Wacker den 2:1-Sieg von Trieb gegen Heinsdorfergrund, denn damit stand das Weiterkommen fest. Es folgte ein 8:0-Kantersieg gegen am Ende überforderte Lauterbacher. Lutz trug sich sechsmal am Samstag in die Torschützenliste ein. Der Wernesgrüner Schwarz traf immerhin fünfmal. Die Wernesgrüner starteten auch mit zwei ungefährdeten Siegen (5:2 gegen Lauterbach, 4:0 gegen Trieb) und guter Spielweise in den Nachmittag. Dem 3:3 gegen Wacker folgte die turbulente Partie gegen Heinsdorfergrund. In zwölf Minuten schickte der Schiedsrichter Höhn drei Wernesgrüner auf die Strafbank. Lange traf in der letzten Minute für Heinsdorfergrund zum 2:1 in Überzahl. Doch Schwarz stellte acht Sekunden vor der Schlusssirene das 2:2 und damit das Wernesgrüner Weiterkommen sicher.

Vorrunde G: Vor der stattlichen Zuschauerkulisse von 327 Besuchern haben sich am Sonntag in Rodewisch wie erwartet die Vogtlandligisten 1. FC Rodewisch, SV Schreiersgrün und FSV Treuen für die Zwischenrunde qualifiziert. Während Pfaffengrün und Theuma durchaus mithalten konnten, enttäuschte der Elsterberger BC und verlor alle fünf Partien. Vor der ersten Begegnung wurde dem am 23. Dezember im Alter von 39 Jahren verstorbenen Patrick Pfeil, Vereinsvorsitzender des SV Theuma, gedacht. Unglücklich verloren die Theumaer das erste Match gegen Pfaffengrün 1:2. Das erste Aufeinandertreffen zweier Staffelfavoriten gewann Schreiersgrün gegen Treuen 2:1. Rodewisch startete mit einem 5:1 gegen Elsterberg. Nach Treuens 4:0 über Pfaffengrün ließ sich der Gastgeber beim 1:1 von Theuma überraschen. Schreiersgrün erhöhte seine Punktzahl mit Siegen über Elsterberg (3:0) und Theuma (2:1) auf neun. Rodewisch zeigte sich beim 2:0 über Pfaffengrün erholt vom unverhofften Unentschieden gegen Theuma. Treuen ließ Elsterberg beim 5:0 keine Chance. Spannend wurde es im letzten Drittel des Nachmittags. Krohn sorgte 30 Sekunden vor dem Ende für den 2:1-Siegtreffer Rodewischs gegen Schreiersgrün. Treuen schoss sich durch ein 4:1 über Theuma in die nächste Runde. Schreiersgrün machte mit dem 5:2 über Pfaffengrün den Einzug in die Zwischenrunde perfekt. Im letzten Spiel des Abends ging es um die Endplatzierung. In Überzahl sorgten Krohn 51 Sekunden vor Ende und Schädlich mit der Schlusssirene für den 2:1-Erfolg Rodewischs über Treuen und damit für den Staffelsieg.