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Vor der ersten Kreispokalrunde am Wochenende scheint sicher: Favoritenstürze bleiben nicht aus. Denn seit 2014, als die Vogtlandligisten erstmals in Runde 1 komplett auswärts antreten mussten, gab es diese stets. Im Vorjahr erwischte es Rotschau im Elfmeterschießen bei Oelsnitz II, in den Jahren zuvor Wacker PlauenLengenfeld und Schöneck. Diesmal scheinen zumindest der VfB Auerbach II (in Rempesgrün), Mühltroff (bei Eichigt/Triebel), Schreiersgrün (bei Eintracht Auerbach), Wacker (in Dorfstadt) und Wernesgrün (beim SpuBC Plauen) angesichts eines Gegners aus der 1. Kreisklasse für die zweite Runde gesetzt.

Ein kleines Fragezeichen steht unter anderem hinter dem Ausgang der Partie des VSC Mylau-Reichenbach gegen Fortuna Plauen. Ein Spaziergang wird das für den Vogtlandliganeuling wohl nicht, denn der VSC hat in der Sommerpause stark aufgerüstet. Thomas Randa als Coach, Miroslav Faktor – früher Torjäger in Neustadt – und weitere tschechische Spieler sollen die Mylauer in bessere Zeiten führen.

Siebenmal müssen Vogtlandligisten bei Kreisligisten antreten. Syrau, das den fünften Pokalsieg in Folge anstrebt, ist in 24 Kreispokalspielen in Folge unbesiegt. Kontrahent Ellefeld wird dennoch versuchen, den Syrauern einen heißen Tanz zu liefern. Erstmals hat es Bergen sportlich in Runde 2 geschafft, wo Kottengrün wartet. Der Pokalsieger von 2014 ist klarer Favorit. Nicht neu ist für Rodewisch die Fahrt nach Bad Brambach. Dort feierte man 2012/13 in der zweiten Runde einen ungefährdeten 5:2-Erfolg. Dreimal in Folge (Morgenröthe-Rautenkranz, Kürbitz und Mühltroff) kam für Lengenfeld zeitig das böse Erwachen. Jetzt geht es zum Kreisliga-Aufsteiger Ruppertsgrün.

Mit Respekt fährt der zweimalige Finalist Rotschau nach Wildenau, die Bilanz aus gemeinsamen Kreisligazeiten ist negativ. Auch Unterlosa hat mit Lauterbach einen ehemaligen Punktspielrivalen vor der Brust. Mittlerweile trennen beide zwei Spielklassen. Treuen II warf in der Ausscheidungsrunde Wernitzgrün/ Markneukirchen raus, doch Werdascheint für eine erneute Überraschung zu stark zu sein.

Stahlbau hat in der Geschichte des Wettbewerbes noch nie ein Heimspiel bestritten, diesmal geht es zu Syrau II. Vorjahresfinalist Erlbach nimmt Morgenröthe-Rautenkranz wohl nicht auf die leichte Schulter. Die schwerste Aufgabe steht den Heinsdorfern in Schöneck bevor. Der Gastgeber hat in der Sommerpause einige Verstärkungen an Land gezogen. Chancen auf die zweite Runde rechnet sich Bobenneukirchen gegen den zwei Klassen höher kickenden VfL Reumtengrün aus, nachdem er in der Vorwoche schon Elsterbergstraucheln ließ.

Viermal in Folge flog Lok Plauen schon auf eigenem Rasen raus, während der diesjährige Gegner Weischlitz seine Auswärtsaufgaben in den vergangenen stets meisterte. Großfriesen steht vor der Herkulesaufgabe gegen Jößnitz, den großen Favoriten auf den Aufstieg in die Vogtlandliga. Die Aufgabe für Neumark in Brunn scheint mittelschwer. Die Oldies des VfB Auerbach III stehen gegen den Reichenbacher FC II nicht chancenlos da. Oelsnitz II ist bei Ranch Plauen Favorit. Das gilt auch für Concordia Plauen in Rebesgrün. Zwei Aufsteiger stehen sich mit Rodewisch II und Coschütz gegenüber. Für Limbachscheint die Hürde Grünbach-Falkenstein zu hoch.

Vogtlandklasse-Neuling Kürbitz dürfte in Muldenhammer wenig anbrennen lassen. Netzschkau I und II bleiben unter sich – bei ernsthafter Betrachtung ein Sinnloskick. Wer schafft es das erste Mal in Runde 2: Erlbach II oder Pfaffengrün? Leubnitz erwartet Kreisliga-Aufsteiger Post Plauen, während Tirpersdorf das erste Mal in Trieb seine Visitenkarte abgibt. Krasser Außenseiter ist Burgstein gegen Plauen Nord.